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Reizdarm, Ängste und Co
Ein authentischer Erfahrungsbericht über meine Gefühlshypnose-Therapie bei dem Therapeuten Herbert Schraps.

Tagebuch einer Heilung ohne Medikamente und ohne Diäten

Mein Weg zurück ins Leben. Ein authentischer Erfahrungsbericht über Gefühlshypnose-Therapie.

ISBN: 978-3-00-041432-9  - Neurobiomed-Verlag - bestellungen über amazon - link

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Aus dem Inhalt:

Vorwort

Dies ist meine Geschichte über die außergewöhnliche Heilung meines Reizdarms und meiner Nahrungsmittel-Intoleranzen und die Suche nach der Ursache für meine Beschwerden.

Es begann vor sechs Jahren mit nächtlichen Magen-Darm-Krämpfen. Erst nach mehreren Arztbesuchen erhielt ich die erste Diagnose: Fructoseintoleranz! Für mich als Frau und bekennender Schokoholiker eine Katastrophe. Ich konnte mir ein Leben ohne Süßigkeiten, Obst und Kuchen gar nicht vorstellen. Dass ich bald auch viele andere Sachen nicht mehr essen durfte, wusste ich zum Glück noch nicht.

Ich kaufte mir brav Ratgeber und Rezeptbücher mit Lebensmittellisten und stellte meine Ernährung um. Als sich nach 2 Jahren noch die Laktoseintoleranz und die Histaminintoleranz dazu gesellten, strich ich auch diese verbotenen Lebensmittel von meiner Liste. Was ich jetzt noch halbwegs ungestraft essen konnte, verringerte sich von Jahr zu Jahr. Von ausgeglichener Ernährung konnte bald keine Rede mehr sein. Ich fütterte die fehlenden Vitamine mit speziellen Pillen zu und rutschte trotzdem durch die Mangelernährung in die Unterversorgung. Ich nahm 14 Kilo ab und wog mittlerweile nur noch 49 Kilo. Meine Haut sah übel aus, die Fingernägel brachen ab und ich verlor eindeutig zu viele Haare. Das Ganze schlug natürlich auch auf meine Stimmung und die Abwärts-Spirale drehte sich weiter und weiter.

Von der Schulmedizin enttäuscht probierte ich verschiedene alternative Heilmethoden aus. Ich griff nach jedem Strohhalm, aber ohne sichtlichen Erfolg. Die Ärzte waren hilflos und auch ein vierwöchiger Aufenthalt in einer Spezialklinik half mir nicht weiter. Dort erhielt ich nur eine weitere Diagnose: Reizdarmsyndrom und damit war ich entlassen. Na, klasse dachte ich mir, aber ich gab nicht auf. Auf der Suche nach Hilfe stieß ich im Internet schließlich auf eine weiterentwickelte Form der Hypnosetherapie: Die selbstbestimmte Gefühlshypnose.

Ich war zunächst sehr skeptisch, die normale Hypnose hatte ich schließlich schon ausprobiert, leider nur mit kurzfristigem Erfolg. Bevor ich nun noch mehr Geld investierte, besuchte ich deshalb erst mal den angebotenen Dialogvortrag. Wie wahrscheinlich jeder andere auch, hatte ich bisher nur von der Showhypnose und der „normalen“ Hypnose gehört. Eine selbstbestimmte Form war mir völlig neu, hörte sich aber interessant an. Die Informationen waren dann auch sehr schlüssig und logisch nachzuvollziehen. Ich schöpfte neue Hoffnung, besorgte mir einen Termin und war anschließend total überrascht. Es war ganz anders, als ich erwartet hatte und nicht zu glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Aber eins wusste ich nun mit absoluter Sicherheit: Dass die selbstbestimmte Gefühlshypnose mein Weg zur Heilung ist.....

 

Seite  12:

Aber jeder Weißkittel kam mit seinem blöden Cortison daher. Ich konnte reden was das Zeug hielt. Die Haut sah nach spätestens 2 Wochen aus wie geleckt, wenn ich das Cortison dann stufenweise absetzte, war es jedoch schlimmer als zuvor.

Mein armes Kind schrie Tag und Nacht und in unserer Familie lagen die Nerven blank. Glücklicherweise konsultierte ich auf Anraten einer „Öko-Nachbarin“ einen Allgemeinmediziner, der sich auch mit Naturheilverfahren auskannte. Er versprach mir auf gar keinen Fall Cortison zu verwenden und eine Heilung meines Sohnes bis zu seinem 1. Lebensjahr. Er versprach nicht zu viel: Drei Mal am Tag zog ich das kleine Würmchen aus und cremte ihn mit nach Fisch riechender Salbe ein. Dazu bekam er wahnsinnig teure Kapseln mit Nachtkerzensamenöl - und seine Haut gesundete.

 

Seite 22

...  Nun reichte es – meine Geduld war am Ende. Ich googelte mir im Internet die Finger wund und fand endlich eine Klinik die chronische Darmflora-Störungen verbunden mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten behandelte. Ich erkundigte mich vorab telefonisch über das Behandlungskonzept und forderte einen Aufnahmeantrag an. Mir wurde dann ein 7-seitiger medizinischer Fragebogen zugeschickt, mit der Bitte diesen ausgefüllt mit den bisherigen Befunden zurückzusenden. Das ergab schon eine hübsche kleine Akte.

Trotz angedrohter langer Wartezeiten wurde ich bereits nach 6 Wochen stationär in der Akutklinik aufgenommen. Zwei Wochen vor der Einweisung bekam ich schon ein Stuhlröhrchen zugesandt. Das fing ja schon mal vielversprechend an. Wenn das Ergebnis bei meinem Eintreffen vorliegt, kann ja direkt die Behandlung angegangen werden, dachte ich mir. Aber das war ja erst der Anfang.

Ich wurde von einer sehr netten Ärztin aufgenommen und gründlich nach allen relevanten Dingen befragt. Sie war schon ganze 4 Tage in dem Krankenhaus angestellt und ich ihre erste Patientin. Von zu Hause hatte ich ja schon eine Stuhlprobe an das angegebene Labor geschickt, das Ergebnis lag auch vor. Nichtsdestotrotz bekam ich zwei weitere in die Hand gedrückt. Am nächsten Morgen nüchtern auch gleich ins Labor: 7 Ampullen Blut abgenommen, bis nichts mehr kam und Urin sowie Stuhlproben abgegeben. Im Laufe des Tages noch die Visite und ein erster Termin bei der Ernährungsberaterin. Der Chefarzt hatte die nette Ärztin und einen Pfleger, der die dicke .....

 

Seite 28

....Selbsthypnose-CD, EMDR und klassische Hypnose

Ich hatte mir schon mal eine Selbsthypnose-CD aus dem Internet bestellt, die taugte aber überhaupt nichts. Deshalb versuchte ich es erst mal mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing, wörtlich auf Deutsch: ‚Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung), die bei Traumata-Patienten häufig angewendet wird. Bei dieser Behandlungsmethode saß mir der EMDR-Therapeut schräg gegenüber und bewegte zwei Finger seiner Hand vor meinem Gesicht hin und her. Ich sollte seiner Bewegung mit den Augen folgen und das erste Wort benennen, das mir im Zusammenhang mit meiner Mutter einfiel: Nervig oder anstrengend, lautete meine Antwort. Er wiederholte das Wort, stellte mir eine weitere Frage, auf die ich wieder ganz spontan antworten sollte. So ging es fast eine Stunde weiter. Durch die permanenten, horizontalen Augenbewegungen bekam ich ein tranceartiges Gefühl, aber das Ergebnis der Behandlungen überzeugte mich nicht.

Bei meinen Recherchen im Internet stieß ich wieder auf die Hypnose. Die Selbsthypnose-CD war ja nicht individuell gewesen, also ein neuer Versuch. In der Hoffnung bei einem persönlichen Kontakt und eine speziell auf mich und meine Probleme zugeschnittene Behandlung mehr zu erreichen, ging ich daher vor etwa einem Jahr zu einem Hypnotiseur. Zu Beginn wurde ausführlich über meine Probleme gesprochen und die hypnotischen Suggestionen genau definiert. Dann fing es so ähnlich wie beim Autogenen Training an. Dies hatte ich in der Vergangenheit zum Glück schon häufiger gemacht und kam deshalb auch relativ schnell in die Entspannung. Ohne Vorkenntnisse hätte ich bestimmt nicht so gut abschalten und mich auf die Hypnosesitzung einlassen können.

Während der Behandlung ging mir dann mein Zeit- und Raumgefühl völlig abhanden. Ich fühlte mich wie in einem schwerelosen Raum und sehe Bilder (die der Therapeut gerade beschreibt) vor meinem inneren Auge. Nach der Behandlung fühlte ich mich sehr wohl und war voll guter Hoffnung. Leider hielt die Wirkung nicht lange an. Meines Erachtens wurden meine Beschwerden mit den positiven Suggestionen nur übergekleistert. Sie waren 

 

Seite 120

....Immer mehr Lebensmittel sind wieder möglich... - meine Tabelle

Bereits nach wenigen Behandlungen stellten sich körperliche und seelische Veränderungen ein...

Auf einer Skala von 0 bis 10 bedeutet:
0 = keine Beschwerden und 10 = starke Beschwerden/Schmerzen

 

Nahrungsmittel

Beschwerden

Zu Beginn meiner
Therapie

Vorwert
- vorige Sitzung

Neuer Wert nach wenigen Sitzungen

Obst, Süßes,

Gemüse

Bauchschmerzen

8

5

4

Obst, Süßes,

Gemüse

Übelkeit

8

5

4

Obst, Süßes,

Gemüse

Krämpfe

10

3

2

Obst, Süßes,

Gemüse

Blähungen

5

4

3

Salat

Blähungen

6

2

1

Kalte Speisen

und Getränke

Bauchschmerzen

8

7

6

Histaminhaltige Lebensmittel

Übelkeit

8

5

4

Histaminhaltige Lebensmittel

Kopfschmerzen

8

6

5

Histaminhaltige Lebensmittel

Magenkrämpfe

10

9

4

 

Innere Unruhe

7

4

3

 

Gedanken-Karussell

9

4

5

 

Angst vor Krebs

8

3

2

 

schlechtes

Gewissen

5

4

5

 

Kontrollfreak

8

4

5

 

Konzentrationspr.

0

0-5

5

 

Rückenschmerzen

0

2

0


 

Seite 202

....Die Angst besiegen

....Als die Fragerei zu Ende ist, wird´s auf einmal Ernst. Der Therapeut hat mein Unterbewusstsein offenbar gefragt, ob ich heute direkt in die Angst auslösende Situation vordringen darf. Er benutzt dazu eine Methode aus der klassischen Hypnose. Ich soll mir eine Farbe aussuchen, die mir als Erstes in den Sinn kommt. Meine Antwort lautet: Orange. Der Therapeut fragt mich, ob ich die Farbe sehen kann. Ja, ich sehe ein oranges Karo vor mir. Mein Unterbewusstsein wird gefragt, ob dies die richtige Farbe für die Situation ist oder ob es noch eine passendere Farbe gibt. Ah, jetzt ist es auf einmal blau. Ich mag blau ja nicht so gerne, das würde dann ja eher zu meiner Angst passen. Also berichte ich dem Therapeuten brav von der blauen Röhre, die sich vor meinem inneren Auge zeigt. Auf seine Anweisung stelle ich mich direkt davor und er zählt langsam bis drei. Bei drei nimmt er meinen linken Arm und drückt ihn sachte auf die Armlehne. Jetzt soll ich direkt in die Angst auslösende Situation blicken können. Das Atmen fällt mir plötzlich schwer und ich bekomme von Kopf bis Fuß Gänsehaut. Was wird sich mir zeigen? Wieder ein Erlebnis aus meiner Kindheit? Bin ich dazu bereit, egal was es ist? Ich bin unsicher und etwas ängstlich. Ich stehe völlig im Dunkeln und warte geduldig ab was passiert. Mein Bauchweh meldet sich und ich darf die rechte Hand zur Beruhigung auf meinen Magen legen. Weiter tut sich nix.

Plötzlich stehe ich auf einer grünen Wiese, die Wiese schwebt wie ein kleiner fliegender Teppich im luftleeren Raum. Ich gehe langsam bis zum Rand und schaue vor mir in ein schwarzes Nichts. Ja was jetzt, springen oder nicht? Mir ist etwas mulmig, aber ich springe entschlossen hinüber. Nun bin ich in völliger Dunkelheit. Ich warte wieder ab und erinnere mich an die blaue Farbe. Irgendwo muss doch etwas in blau schimmern, damit ich mich orientieren kann. Ah, da ist ein blaues Band am Boden. Wie bei einer Notbeleuchtung schimmert es jetzt am Boden etwas heller, schnell bücke ich mich und krabbele in die Richtung mit dem blauen Band. In der Dunkelheit fällt mir immer noch das Atmen schwer, es ist wie bei einem Brand, am Boden ist die Luft etwas besser....

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Hemaxx-Verlag